Häufig gestellte Fragen

Auf dieser Seite beantworten wir häufig gestellte Fragen zu verschiedenen Themengebieten. Gerne können Sie uns zu Ihren Anliegen auch telefonisch, per Mail oder vor Ort im Kundenzentrum kontaktieren.

Ab dem 01.10.2022 tritt die von der Bundesregierung beschlossene Gasspeicherumlage nach § 35e EnWG in Kraft.

Die Gaspreise sind deutschlandweit zuletzt enorm gestiegen und stellen eine große Belastung für viele Haushalte und Unternehmen dar. Deshalb hat die Bundesregierung am 29.09.2022 bekannt gegeben, dass sie auf die bislang geplante Gasumlage verzichten wird. Weitere Informationen dazu finden Sie in unserer Pressemeldung.

Um für einen russischen Lieferstopp gewappnet zu sein, werden aktuell die deutschen Erdgasspeicher mit Hochdruck gefüllt. Das im Energiespeichergesetz definierte Ziel lautet: nahezu volle Speicher bis Anfang November.

Die Kosten für die Befüllung der Speicher werden mittels Gasspeicherumlage zum 01. Oktober 2022 auf alle Gaskunden umgelegt, um die Versorgung im nächsten Winter zu sichern. Die Umlage wird voraussichtlich bis zum 31.03.2025 erhoben.

Die Bilanzierungsumlage wurde eingeführt, um den erwarteten Fehlbetrag aus dem Einsatz von Regel- und Ausgleichsenergie zu decken. Die Bilanzierungsumlage wird jährlich festgelegt und über die Lieferanten an alle Endverbraucher weitergegeben. Die Trading Hub Europe GmbH (THE) veröffentlicht zum 1. Oktober 2022 die Anhebung der SLP-Bilanzierungsumlage auf 0,57 ct/kWh (netto) bzw. 0,68 ct/kWh (brutto)

Sicher ist: Auch in diesem Winter wird es in deutschen Wohnzimmern warm bleiben!

Im Falle einer Gasmangellage greifen in Europa existierende Sicherungsmechanismen. In Deutschland regelt der „Notfallplan Gas für die Bundesrepublik Deutschland“ die Versorgung im Krisenfall. Dieser unterscheidet drei Krisenstufen: Frühwarnstufe (Stufe 1), Alarmstufe (Stufe 2) und Notfallstufe (Stufe 3).

Stufe 1 und 2:

In den ersten beiden Krisenstufen sichern marktbasierte Maßnahmen der Gasversorgungsunternehmen die Versorgung, etwa durch den Rückgriff auf Speicher oder den Bezug von Erdgas aus alternativen Lieferquellen. Hinzu kommen ein Wechsel auf andere Energieträger oder vertraglich geregelte Abschaltvereinbarungen mit der Industrie. Dabei erfolgt stets eine enge Abstimmung der Unternehmen mit Bundesbehörden und dem Bundeswirtschaftsministerium.

Stufe 3:

Sollten die marktbasierten Maßnahmen nicht ausreichen, kann die Bundesregierung per Rechtsverordnung die sogenannte Notfallstufe ausrufen. Die Bundesnetzagentur kann dann als „Bundeslastverteiler“ in Notfallsituationen Zwangsmaßnahmen anordnen, wie beispielsweise eine Leistungsreduzierung bzw. Abschaltung von nicht-systemrelevanten Gaskraftwerken oder Industriekunden. Durch den Notfallplan soll sichergestellt werden, dass auch im Notfall Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und alle Privatkunden weiter mit Gas beliefert werden können.

Würde die russische Führung die Erdgas-Lieferungen nach Europa einstellen, wäre das in der Tat eine große Herausforderung für die Bundesregierung und die Gaswirtschaft.

Dennoch ist zu beachten: Russland ist zwar ein wichtiges Erdgas-Importland für Deutschland – aber keineswegs das einzige. Norwegen und die Niederlande haben zusammen einen ähnlichen hohen Anteil an der deutschen Erdgasversorgung. Die eigenen deutschen Vorkommen tragen ebenfalls rund 6 % zur benötigten Nettomenge bei. Außerdem verfügt Deutschland über die größten Erdgasspeicherkapazitäten Europas.

Kurzfristige Lieferausfälle oder Engpässe einzelner Importländer könnten von Deutschland also aufgefangen werden. Selbst bei einem kompletten Lieferstopp Russlands, käme Deutschland - nach einer aktuellen Einschätzung der Bundesregierung - über den gesamten Rest der Heizperiode mit den vorhandenen Vorräten zurecht.

Kurzfristig macht es die angespannte geopolitische Lage erforderlich, neue Importmöglichkeiten zu schaffen und die Versorgung weiter zu diversifizieren. Zudem sollten schnell eigene LNG-Anlandepunkte für verflüssigtes Erdgas in Deutschland gebaut werden. Diese müssen so gebaut sein, dass sie für Wasserstoff und damit zukunftssicher sind. Wasserstoff kann Erdgas in der Zukunft ergänzen und eine CO2-neutrale und sichere europäische Versorgung ermöglichen. Der Einstieg in erneuerbare Gase sollte jetzt noch schneller vorangetrieben werden.

Darüber hinaus benötigen wir ähnlich wie beim Erdöl eine strategische Gasreserve für Notfallsituationen, um sicherzustellen, dass auch im Ernstfall die Gasspeicher immer ausreichend gefüllt sind.

Wichtiger denn je ist der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland, um unabhängiger von Energieimporten zu werden. Neben dem schnellen Ausbau von Windenergie und Photovoltaik umfasst dies auch eine Biogas-Ausbau-Offensive. Nachhaltiges Biogas kann lokal erzeugt und ganz einfach in das vorhandene Erdgas-Verteilnetz eingespeist werden. Die Thüga Energie gestaltet mit der Biogas-Anlage in Kißlegg seit Jahren erfolgreich die Energiewende vor Ort.

Auch wenn die Energiepreissteigerungen vor allem durch eine steigende Nachfrage und ein begrenztes Angebot zurückzuführen sind, ist das hohe Energiepreisniveau in Deutschland zu einem großen Teil auf hohe staatlich veranlasste Preisbestandteile zurückzuführen: Steuern, Abgaben und Umlagen bestimmen durchschnittlich 40 Prozent des Haushaltsstrompreises.

Die Thüga Energie begrüßt vor diesem Hintergrund die von der Bundesregierung angekündigten Entlastungen, insbesondere den Wegfall der EEG-Umlage in der zweiten Jahreshälfte 2022. Alle Informationen hierzu in den folgenden FAQ.

Weitere sozialpolitische Maßnahmen sind jedoch erforderlich, um besonders Haushalte mit niedrigem Einkommen zu entlasten. Die Einführung eines Heizkostenzuschusses war ein erster richtiger Schritt, der allerdings durch weitere Maßnahmen ergänzt werden muss.

Durch den Beschluss der Bundesregierung entfällt die EEG-Umlage zum 1. Juli 2022. Ziel ist es, die Stromkunden von den stark gestiegenen Energiekosten zu entlasten.
Was dies für Sie als Kunde der Thüga Energie bedeutet erfahren Sie in den folgenden FAQ:

Die EEG-Umlage dient der Förderung und dem Ausbau regenerativer Energien. Je mehr regenerative Energien erzeugt werden, desto mehr Förderungen werden ausgeschüttet. Diese Kosten wurden bisher durch die EEG-Umlage auf alle Verbraucher umgelegt.

Ja, an alle Kunden der Thüga Energie wird die Umlagen-Senkung in voller Höhe weitergegeben.

Die EEG-Umlage beträgt für das Jahr 2022 3,723 ct/kWh netto bzw. 4,43 ct/kWh brutto. Zum 1. Juli 2022 wird ihr aktueller Strompreis um diesen Betrag reduziert.

Bei einem Durchschnittsver­brauch von ca. 3.000 kWh/Jahr bedeutet dies eine Entlastung von rund 110 Euro/Jahr netto bzw. 130 Euro/Jahr brutto.

Nein, Sie brauchen sich um nichts kümmern. Die Senkung wird automatisch ab dem 1. Juli 2022 berücksichtigt.

Nein, Sie müssen Ihren Zählerstand nicht melden. Dieser wird auf Basis Ihrer vergangenen Verbräuche ermittelt. Falls Sie uns dennoch Ihren Zählerstand mitteilen möchten, können Sie dies ganz einfach unter Angabe Ihrer Vertragskontonummer und ohne Login im Kundenportal vornehmen.

Abschlagszahlungen für Strom/Gas sind festgelegte, monatliche Zahlungen für die Energie, die Sie von der Thüga Energie GmbH beziehen. Jeweils am Anfang eines Monats werden sie fällig. Grundsätzlich sind in einem Jahr 11 Abschläge zu zahlen. Im 12. Monat kommt dann die Jahresverbrauchsabrechnung, aus der sich dann Ihr Abschlag für das Folgejahr ergibt.

Die anfallenden, jährlichen Energiekosten, die aus Ihrem gewählten Strom- oder Gastarif sowie Ihrem voraussichtlichen Energieverbrauch für ein Jahr entstehen, werden durch die Anzahl der Monate des Energiebezugs geteilt. Grundlage für die Berechnung Ihres voraussichtlichen Jahresverbrauchs ist in der Regel Ihr Verbrauch aus dem vergangenen Jahr.

Berechnungsbeispiel:
744 Euro (voraussichtliche Energiekosten für ein Jahr) / 11 Monate = ca. 67 Euro pro Monat

Hinweis: Als Neukunde kann es sein, dass Ihr Abschlag anfangs höher ausfällt, als Ihr Jahresverbrauch es verlangt. Das liegt daran, dass kein vorheriger Verbrauch aus dem letzten Jahr als Berechnungsgrundlage vorliegt.

Ja, eine Anpassung des Abschlags ist nicht nur möglich, sondern oft sogar sehr sinnvoll. Vor allem dann, wenn sich Ihre Gewohnheiten bzw. Ihr Alltag verändert und dementsprechend auch Ihr Energieverbrauch.

Ihre Abschlagszahlungen können Sie direkt im Kundenportal anpassen.

Sie können zwischen zwei Zahlungsmethoden entscheiden:
Wir ziehen den monatlichen Abschlag entweder per SEPA-Lastschriftmandat automatisch von Ihrem Konto ab oder Sie überweisen den Betrag monatlich selbst.

Wir empfehlen Ihnen das SEPA-Lastschriftmandat, da der Prozess für Sie sehr bequem ist und das Geld automatisch abgebucht wird. Das SEPA-Lastschriftmandat können Sie im Kundenportal hinterlegen.

Wenn Sie lieber selbst die Überweisungen tätigen möchten, überweisen Sie die monatlichen Abschläge bitte auf folgendes Konto:
Bayerische Landesbank
IBAN DE76 7005 0000 0004161407
BIC BYLADEMMXXX

In der Regel finden Sie die Strom- und Gaszähler in Ihrem Keller. Damit Sie feststellen können, um welchen Zähler es sich handelt, suchen Sie nach der Zählernummer (immer direkt auf dem Zähler angebracht) und gleichen Sie diese gegebenenfalls mit der Nummer in Ihren Unterlagen ab.

Die Zähler für Strom und Gas unterscheiden sich folgendermaßen: Stromzähler erfassen den Verbrauch in Kilowattstunden (kWh) wohingegen Gaszähler die verbrauchte Menge in Kubikmetern (m3) aufführen.

Gerne erklären wir Ihnen, wie Sie Ihren Zählerstand ablesen können.

Zur Erklärung "Zählerstand richtig ablesen"

Den aktuellen Zählerstand können Sie unkompliziert und ohne Login-/Zugangsdaten in unserem Kundenportal hinterlegen.

Erforderlich hierfür ist Ihre Vertragskontonummer sowie die entsprechende Zählernummer. Zu finden ist diese auf dem Zähler, für den Sie den Zählerstand eintragen möchten.

Einmal jährlich, im Zuge der Verbrauchsabrechnung, wird der Zählerstand durch den Netzbetreiber ermittelt. Von Ihrem zuständigen Netzbetreiber werden Sie rechtzeitig per Brief, Postkarte oder per Mail aufgefordert, den Zählerstand selbst abzulesen und mitzuteilen.

Wenn Sie keinen Zählerstand mitteilen, wird der Zählerstand anhand einer Verbrauchsschätzung rechnerisch festgestellt.

Sie können gerne jederzeit Zwischenstände der Zähler im Kundenportal eintragen, verpflichtet sind Sie dazu jedoch nicht.

Sie können zwischen zwei Zahlungsmethoden entscheiden:

Wir ziehen die anfallenden Kosten entweder per SEPA-Lastschriftmandat automatisch von Ihrem Konto ab oder Sie überweisen die Beträge monatlich selbst.

Wir empfehlen Ihnen das SEPA-Lastschriftmandat, da der Prozess für Sie sehr bequem ist und das Geld automatisch abgebucht wird.

Das SEPA-Lastschriftmandat können Sie hier im Kundenportal hinterlegen.

Wenn Sie lieber selbst die Überweisungen tätigen möchten, überweisen Sie die anfallenden Beträge bitte auf folgendes Konto:

Bayerische Landesbank
BAN DE76 7005 0000 0004161407
BIC BYLADEMMXXX

Ratenzahlungen sind in Ausnahmefällen möglich.
Bitte kontaktieren Sie uns hierzu.
Weitere Informationen dazu finden Sie auf der Abwendungsvereinbarung.

Wenn Sie Fragen zu Ihrer Rechnung haben, finden Sie ausführliche Erläuterung unter:

Erklärung "Stromabrechnung"

Erklärung "Erdgasabrechnung"

Alle wichtigen Unterlagen, auch Kopien von Ihren Abrechnungen, finden Sie im Kundenportal.
Melden Sie sich an und klicken Sie auf den Bereich „Postfach“.

Zur Vermeidung einer Versorgungsunterbrechung bei Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen nach § 19 Abs. 2 Strom-/GasGVV bieten wir den Abschluss nachfolgender Abwendungsvereinbarung an.

Diese setzt sich zusammen aus einer Ratenzahlungsvereinbarung (1.) sowie einer Vorauszahlungsvereinbarung (2.)
Beide Vereinbarungen können im Rahmen der Abwendungsvereinbarung nur gemeinsam abgeschlossen werden.

  1. Mit Hilfe der Ratenzahlungsvereinbarung können Sie aufgelaufene, fällige Verbrauchsforderungen in angemessenem Zeitrahmen durch Raten in wirtschaftlich vertretbarer Höhe ausgleichen.
  2. Mit der Vorauszahlungsvereinbarung können Sie gleichzeitig die Weiterversorgung auf Vorauszahlungsbasis sicherstellen. Bei einer klassischen Vorauszahlung nach § 14 Abs. 1 StromGVV, wie sie in der Abwendungsvereinbarung der Thüga Energie enthalten ist, wird der monatliche Abschlag nicht zum Ende des Verbrauchsmonats, sondern bereits zu dessen Beginn fällig. Damit wird das Auflaufen weiterer offener Forderungen für die Zukunft vermieden.

Falls Sie Interesse haben, die Abwendungsvereinbarung abzuschließen, kommen Sie bitte auf uns zu. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein individuelles Angebot.

Alle wichtigen Informationen und Unterlagen erhalten Sie nach Vertragsschluss per Post oder per E-Mail.
Sie können diese auch jederzeit im Kundenportal einsehen, verwalten und ausdrucken.

Der Grundpreis ist verbrauchsunabhängig und wird durch eine monatliche Pauschale erhoben. Diese Pauschale umfasst Netznutzungsentgelte, Ablesegebühren (Zählerstandermittlung) sowie die Kosten der jährlichen Verbrauchsabrechnung.

Im Gegenzug dazu ist der Arbeitspreis verbrauchsabhängig, das heißt, die verbrauchten Kilowattstunden werden in der Verbrauchsabrechnung aufgeführt und abgerechnet.

Selbstverständlich möchten wir Sie auch gerne in Ihrem neuen Zuhause mit Energie versorgen. Einen Umzug können Sie ganz bequem mit wenigen Klicks über unseren Umzugsservice melden.

Halten Sie dazu folgende Informationen bereit:

  • Ihre Thüga Vertragskontonummer
  • Ihre neue Adresse
  • die neue(n) Zählernummer(n) im neuen Zuhause
  • die Daten zu den Schlüsselübergaben in der alten und neuen Wohnung/Haus
  • aktuelle Zählerstände bei Schlüsselübergabe der alten und neuen Adresse
  • Name des Eigentümers der alten Wohnung

Bitte beachten Sie: Erst wenn wir Ihre neue bzw. alle neuen Zählernummern vom neuen Zuhause haben, können wir den Anmeldeprozess vollständig abschließen. Sofern die Nummern noch nicht bei der Schlüsselabgabe vorliegen, reichen Sie die Informationen einfach sobald wie möglich nach.

Noch ein Hinweis für Sie: Die Zählerstände werden bei einem Um- oder Auszug nicht automatisch erfasst. Halten Sie zu Ihrer Absicherung die aktuellen Zählerstände selbst fest, z.B. durch ein Foto bzw. Aufnahme der Zählerstände in ein Übergabeprotokoll. So können Sie auch im Nachhinein noch alle Angaben nachvollziehen und im Falle von Unstimmigkeiten (z.B. mit dem Nachmieter) auch nachweisen.

 

Energiesparen ist heute wichtiger denn je. Dabei erzielen bereits kleine Maßnahmen große Effekte.

Hier haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt.
Informationen zum Energiesparen im Rahmen der Verordnung (EnSikuMaV) finden Sie hier