Die Thüga Energie GmbH hat sich im Rahmen eines umfangreichen Bieterverfahrens erfolgreich als Partner für die zukunftsfähige Wärmeversorgung der Baugenossenschaft Oberzellerhau eG (BGO) durchgesetzt. Insgesamt sieben Mitbewerber – darunter auch große überregionale Energieunternehmen – hatten sich um das Projekt beworben.
Im Dezember 2025 unterzeichneten die BGO und die Thüga Energie eine Kooperations-vereinbarung. Ziel ist es, die technischen und wirtschaftlichen Optionen für eine klimafreundliche Wärmeversorgung im Quartier Oberzellerhau zu prüfen, konkrete Lösungskonzepte zu entwickeln und diese später umzusetzen. Untersucht werden unterschiedliche Ansätze der Wärmeerzeugung, darunter die Nutzung von Abwärme aus Abwasser oder Industrie sowie der Einsatz von Großwärmepumpen oder Pelletkesseln. Auf Basis der Ergebnisse werden BGO und Thüga Energie entscheiden, welche der Lösungen künftig umgesetzt wird.
„Für uns als Baugenossenschaft ist es entscheidend, eine langfristig sichere und zugleich klimafreundliche Wärmeversorgung für unsere Mitglieder zu gewährleisten“, erklärt Thomas Feneberg, geschäftsführender Vorstand der BGO. „Mit der Thüga Energie haben wir einen Partner, der Technik, Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit überzeugend vereint. Besonders wichtig ist uns, dass die Lösung auf die spezifische Struktur unseres Quartiers zugeschnitten ist und die Wärmeversorgung für unsere Mitglieder dauerhaft effizient gestaltet werden kann.“
Damian Wimmer, Bereichsleiter Wärme, Erzeugung & Betrieb bei der Thüga Energie, ergänzt: „Das Projekt zeigt, wie eine Transformation von einer gasbasierten Versorgung hin zu klimafreundlicher Wärme erfolgreich umgesetzt werden kann – und wie das gesamte Quartier Oberzellerhau gleichzeitig dekarbonisiert wird. Die zentrale Struktur der Baugenossenschaft ermöglicht zudem, das Projekt konsistent und aus einem Guss umzusetzen.“
Im Projektverlauf sind die Experten der ECO2NOMY GmbH eingebunden und stehen der BGO beratend zur Seite. Gemeinsam sind die Partner überzeugt: Das Vorhaben setzt einen wichtigen Impuls für eine nachhaltige Wärmeversorgung in der Region und zeigt beispielhaft, wie innovative Quartierslösungen konkret Gestalt annehmen.

