Gemeinsam „Gas geben“ für nachhaltige Erdgas-Mobilität

Sternfahrt

Die Thüga Energie beteiligte sich mit insgesamt vier Fahrzeugen an der landesweiten Sternfahrt zum Thema „Umweltschonende Mobilität“. Auf dem Bild: Jürgen Röth und Peter Ehret von der Thüga Energie mit Staatssekretär Peter Hofelich (Mitte), dem die Petition für den weiteren Ausbau der Erdgas-Mobilität übergeben wurde.

Thüga Energie beteiligt sich an landesweiter Sternfahrt
Rund 70 Erdgas-Fahrzeuge der Energieversorger aus dem ganzen Land kamen am Samstag zu einer Sternfahrt in Stuttgart zusammen. Der Verein Erdgas Mobil Baden-Württemberg e. V. übergab gemeinsam mit den Energieversorgern im Ehrenhof des Neuen Schlosses in Stuttgart eine Petition für den weiteren Ausbau der Erdgas-Mobilität an Staatssekretär Peter Hofelich. Die Thüga Energie war mit vier ihrer Erdgas-Fahrzeuge dabei. Auch Peter Ehret vom Regiocenter Hegau-Bodensee und Jürgen Röth vom Regiocenter Rhein-Pfalz saßen am Steuer.  

Seit vielen Jahren fördert die Thüga Energie den Ausbau der Erdgasmobilität. Erdgasautos sind kostengünstig und umweltfreundlich. „Wir sind überzeugt, dass der Einsatz von regenerativ erzeugtem Bio-Erdgas als Kraftstoff einen großen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten kann“, sagt Geschäftsführer Dr. Markus Spitz. Insgesamt betreibt die Thüga Energie 6 Erdgas-Zapfsäulen in Baden-Württemberg, an denen 100 % Bio-Erdgas aus Abfall- und Reststoffen angeboten wird. 

Die Vorteile von Erdgasautos sind eindeutig: bis zu
97 Prozent geringere CO2-Emissionen im Vergleich zu Benzinfahrzeugen bei der Verwendung von Bio-Erdgas, bis zu 95 Prozent weniger Stickoxide als Dieselfahrzeuge, Feinstaub wird nahezu gar nicht emittiert und die Lärmbelästigung ist halbiert im Vergleich zu konventionellen Antrieben. „Trotzdem kommt der Ausbau der Erdgasmobilität nicht recht voran“, bemängelt Uwe Malach, ehrenamtlicher Vorstand von Erdgas Mobil Baden-Württemberg e.V.. Daher hat der Verein die Petition initiiert.  

„Jetzt ist die Landesregierung gefragt, sich weiter für Erdgas-Mobilität einzusetzen“, sagte Malach. Bei der politischen Diskussion um die Einführung und Förderung von alternativen Antrieben müsse neben der Elektro-Mobilität auch die Erdgas-Mobilität berücksichtigt werden. Von zentraler Bedeutung sei, dass die Steuerermäßigung für Erdgas als Kraftstoff schnellstmöglich über 2018 hinaus fortgeschrieben werde.  

Die übrigen Rahmenbedingungen seien geschaffen: Viele Autohersteller halten bereits ein breites Angebot an Erdgas-Fahrzeugen vor und allein mit über 100 Erdgas-Tankstellen in Baden-Württemberg haben die Energieversorger bereits für eine gute Infrastruktur gesorgt. 

Weitere Anliegen der regionalen Energieversorger sind die Förderung von besonders leisen und schadstoffarmen Nutzfahrzeugen, unter anderem durch Mautrabatte. Angeregt wurde auch eine Förderung durch die Landesregierung für die Umstellung von Fuhrparks und für die Anschaffung von erdgasbetriebenen Bussen. 

Über Erdgas Mobil Baden-Württemberg e.V.
Der Verein „Erdgas Mobil Baden-Württemberg e.V.“ widmet sich seit seiner Gründung im Frühjahr des Jahres 2011 der Unterstützung der Erdgas-Mobilität. Dabei hat sich Erdgas Mobil zum Ziel gesetzt, im Land Baden-Württemberg Erdgas, Bio-Erdgas sowie das sogenannte Windgas als umweltschonende Kraftstoffalternative stärker in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. Weitere Infos über den Verein Erdgas Mobil erhalten Sie unter www.erdgas-mobil.de.