125 Jahre Stromversorgung in Singen

Monika Weigl (li.) freut sich über einen Gutschein für das Café Extrablatt in Singen den sie beim Jubiläumsgewinnspiel „125 Jahre Strom in Singen“ gewonnen hat. Überreicht wurde er durch Florence Wenzler von der Thüga Energie.

Gewinner des Jubiläumsgewinnspiels der Thüga Energie stehen fest

Vor 125 Jahren startete mit der ersten Straßenbeleuchtung die Stromversorgung in Singen. Damit wurde die Basis für die Entwicklung der Stadt als Industrie- und Wirtschaftsstandort gelegt. Um das Jubiläum gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu begehen, hatten die Thüga Energie als regionaler Versorger ein informatives Quiz gestaltet.

Quiz und Gewinnspiel zur Stromversorgung

In dessen Rahmen wurden in der Innenstadt Bodenaufkleber angebracht, auf denen es Wissenswertes über die historische Entwicklung der Stromversorgung zu erfahren gab. Auf jedem Aufkleber war außerdem eine Quizfrage aufgedruckt, zu deren Antwort man über einen QR-Code gelangte. Zudem gab es die Möglichkeit, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und attraktive Preise aus dem regionalen Handel und der Gastronomie zu gewinnen. „Strom ist eine wertvolle Energie, für die es immer neue und innovative Entwicklungen gibt“, so Florence Wenzler von der Thüga Energie. Das habe das Quiz deutlich machen sollen. Deutlich wird dies am Beispiel der Energiegewinnung: Kam der Strom für die Singener anfangs aus regionaler Wasserkraft, bietet die Thüga Energie heute klimaneutralen Regionalstrom aus Photovoltaikanlagen und Windkraft.

Die Gewinner des Jubiläumsgewinnspiels im Überblick:

Karl-Heinz Neumann

Gutschein „Gasthaus Kreuz“ im Wert von 100 Euro

Christine Schmidt

Singener Geschenkscheck im Wert von 50 Euro

Alfred Weigl

Gutschein „HEM Expert“ im Wert von 50 Euro

Jutta Jöchle

MAC-Museum Familienkarte im Wert von 49 Euro

Thomas Jäckle

Gutschein Theater „Die Färbe“ im Wert von 40 Euro

Sarah Bühler

Kinogutschein Cineplex im Wert von 30 Euro

Monika Weigl

Gutschein "Café Extrablatt" im Wert von 30 Euro

Werner Barho

Hohentwiel-Eintrittskarten für 2 Personen im Wert von 10 Euro

 

Mit der elektrischen Beleuchtung der Straßen fing alles an

1896 war es der Fabrikant Alfred Troetschler, Inhaber der Bauwollspinnerei Troetschler & Cie., der den Strom nach Singen brachte. Als er mit dem Angebot für eine elektrische Straßenbeleuchtung an die Verantwortlichen herantrat, nutzten die meisten anderen Städte in Deutschland noch Kohlegas oder Walöl zum Erhellen des Straßenraums. Die Gemeinde zögerte nicht lange und nutzte die Chance. Weil für die aufstrebende Industrie Orte mit Elektrizität besonders interessant waren, siedelten sich in der Folge große Unternehmen wie Maggi und das Aluminium-Walzwerk Lauber an und legten so den Grundstein für die Entwicklung Singens zu einer prosperierenden Stadt.