Trost und Begleitung für Sterbende

Der Ambulante Hospiz- und Palliativberatungsdienst Südlicher Rhein-Pfalz-Kreis erhielt von der Thüga Energie eine Spende in Höhe von 1.500 Euro. Auf dem Bild: Petra Kuchenbecker und Sebastian Körner von der Thüga Energie, Edith Sellinger (Leitung Hospizdienst) sowie die Hospiz-Fachkräfte Barbara Haas und Annette Grundhöfer. Auf dem Bild fehlt Monika Kreckel, Koordinatorin des Hospizdienstes.

Thüga Energie honoriert Arbeit des Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienstes

Mit einer Spende von 1.500 Euro unterstützt die Thüga Energie den Ambulanten Hospiz- und Palliativberatungsdienst Südlicher Rhein-Pfalz-Kreis (AHPB). Dieser setzt sich für eine menschenwürdige Betreuung Sterbender ein, wofür ein Netzwerk aus Medizinern und Pflegekräften geknüpft wurde. Übergeben wurde der Scheck vom Leiter des Thüga-Regiocenters Rhein-Pfalz Sebastian Körner.

„Wir möchten damit unsere Anerkennung für das außerordentlich wichtige Engagement des Dienstes ausdrücken“, so Körner, „auf dessen Hilfe jeder einmal angewiesen sein kann.“ Nicht nur die Patienten selbst, denen dank des AHPB der letzte Weg erleichtert werde, profitierten. Auch die Angehörigen seien häufig sehr dankbar für den Einsatz der haupt- oder ehrenamtlichen Kräfte. Der AHPB hat seinen Sitz in Schifferstadt und wird von der dortigen Sozialstation getragen.

Ein herzliches Dankeschön für die mit der Spende ausgedrückte Anerkennung kommt von Edith Sellinger, Leiterin des AHPB. Natürlich freue man sich sehr über das Geld, das eine wertvolle Finanzspritze sei und für Fortbildungen verwendet werde. „Genauso wichtig ist uns aber, dass die Thüga Energie damit unsere Arbeit für die Region würdigt“, sagt Sellinger. Sie hofft darauf, dass die Leistungen ihres Dienstes in Zukunft noch bekannter werden, denn vielen Betroffenen wird es so ermöglicht, ihre letzten Lebenstage zu Hause zu verbringen. Zu den konkreten Angeboten des AHPB gehört etwa die Beratung zu Schmerz- und anderen palliativen Therapien. Genauso im Fokus steht jedoch das Gespräch – sowohl mit den Patienten selbst als auch mit deren engsten Angehörigen oder Betreuern. Zur Zeit sind dafür 48 Ehrenamtliche tätig, die in diesem Jahr bereits 90 Patienten und ihre Angehörigen begleitet haben. Aktuell werden 54 Patienten betreut. Um das auch in Zukunft leisten zu können, ist der AHPB auf Unterstützung durch Spender wie die Thüga Energie angewiesen.