Strom sparen im Homeoffice

Noch nie haben so viele Menschen im Homeoffice gearbeitet wie aktuell. Mit den Tipps der Thüga Energie können Sie dabei Strom sparen. Bild: Fotolia/Anyaberkut

Umweltbewusst handeln auch im Büro zu Hause

Noch nie zuvor haben so viele Beschäftigte im Homeoffice gearbeitet wie aktuell. Wie man mit einfachen Mitteln in den eigenen vier Wänden Strom sparen kann, zeigen die Tipps der Thüga Energie. 

Laptop statt Rechner
Laptops verbrauchen grundsätzlich bis zu zwei Drittel weniger Energie als herkömmliche Rechner. Dies gilt umso mehr, wenn auf einen zusätzlichen Monitor verzichtet wird oder man diesen bei Nichtgebrauch ausschaltet. Doch auch beim Computer gibt es viele Funktionen, mit denen man den Stromverbrauch nachhaltig senken kann, etwa, indem man die Bildschirmhelligkeit reduziert. Das schont nicht nur die Augen, sondern auch den Geldbeutel. Wer länger hinter dem Bildschirm sitzt, sollte auch darauf achten, dass Hintergrundprozesse regelmäßig beendet werden. Durch die im Hintergrund aktiven Programme läuft der Rechner auf Hochtouren und verbraucht so deutlich mehr Strom. 

Für kurze Pausen gilt: Sleep-Modus nutzen. Er kann automatisch über die Energiesparfunktion oder manuell eingestellt werden und führt dazu, dass sich einzelne Systemkomponenten abschalten – zum Beispiel Bildschirm oder Festplatte. Abzuraten ist hingegen von animierten Bildschirmschonern, denn diese erhöhen sogar den Stromverbrauch. 

Wer den Rechner nicht benutzt, sollte ihn lieber ganz ausschalten, als auf stromfressendes Stand-by zu gehen. Gleiches gilt für Drucker und Scanner. Damit man nicht eines der Geräte vergisst, empfiehlt sich der Einsatz einer Steckerleiste. 

Router im Dauerbetrieb
Zu den Stromsündern gehört ebenfalls der Router. Das Tückische: Das Gerät zapft auch dann Energie, wenn das WLAN nicht benutzt wird. Wer zum Beispiel nachts gänzlich auf eine WLAN-Verbindung und das eventuell ebenfalls mit dem Router verbundene Festnetz verzichten kann, sollte die Zeitschaltung im Gerät aktivieren, um Strom zu sparen. Außerdem lässt sich über das Powermanagement die WLAN-Leistung verringern. Dabei ist es sinnvoll, den Router so aufzustellen, dass sein Abstand zu den wichtigsten Geräten möglichst klein ist. 

Tageslicht nutzen
Auch das Sonnenlicht trägt zum Energiesparen bei. Um vom natürlichen Tageslicht zu profitieren, sollte der Schreibtisch vor dem Fenster platziert werden. So kommt man auch ohne künstliche Beleuchtung aus und genießt gleichzeitig den Ausblick. Oder man verlegt den Arbeitsplatz gleich ins Freie und kombiniert Arbeit mit einem Tick Urlaubsfeeling. 

Weniger E-Mails, mehr Speicher
Wer umweltschonend handeln will, der findet im Homeoffice vielleicht die Zeit seinen Archivordner zu durchforsten und alte Mails zu löschen. Schließlich verbraucht jede E-Mail Speicherplatz auf einem Server, der wiederum große Mengen Strom verbraucht. Wer schon beim Versenden Sammel-Mails vermeidet und auf Anhänge verzichtet, spart also Strom und manchem Empfänger zusätzlich Zeit.