Schutz vor häuslicher Gewalt unter erschwerten Bedingungen

Vanessa Wind (Bildmitte) vom Frauen- und Kinderschutzbund e. V. Singen freut sich über 1.500 Euro Hilfe für ihren Verein. Überreicht wurde der Scheck von Florence Wenzler, Teamleiterin Vertrieb Privatkunden und Regiocenter-Leiter Karl Mohr von der Thüga Energie.

Thüga Energie spendet für den Frauen- und Kinderschutz e. V. Singen

Nicht nur Ältere und Menschen mit Vorerkrankungen sind besonders durch Covid-19 gefährdet. Schwere Auswirkungen kann die Pandemie auch auf Frauen und Kinder haben, weil häusliche Gewalt zunimmt. Ihnen hilft der Frauen- und Kinderschutzbund e. V. Singen, der dafür nun eine Spende in Höhe von 1.500 Euro von der Thüga Energie erhalten hat.

„Wir möchten mit dieser Finanzspritze dazu beitragen, dass der Verein seine wichtige Arbeit auch unter den aktuell erschwerten Bedingungen fortführen kann“, so Karl Mohr, Leiter des Regiocenters der Thüga Energie. Der Frauen-und Kinderschutz e. V. Singen wurde 1990 gegründet, hat über 100 Mitglieder und ist Träger des Frauenhauses Singen sowie der Beratungsstelle für Frauen und Mädchen. Derzeit ist der Aufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter enorm hoch, da sie strenge Hygieneregeln einhalten müssen. Gleichzeitig fallen mehr Kosten an, etwa für Hygieneprodukte oder Coronatests. Florence Wenzler, Teamleiterin Vertrieb Privatkunden bei der Thüga Energie, ergänzt: „Unsere Spende kommt Menschen in der Region zugute, die unsere Hilfe jetzt besonders brauchen.“

Über den Scheck und die damit ausgedrückte Anerkennung freut sich Vanessa Wind vom Frauen- und Kinderschutzbund stellvertretend für alle anderen aktiven Mitglieder. „Durch die Pandemie haben mehr Menschen finanzielle Sorgen und fühlen sich eingesperrt. Familiäre Spannungen schlagen dadurch schneller in Gewalt um“, erklärt sie. „Die Spende ist deshalb gerade jetzt besonders wichtig.“

Der lokale Energieversorger sieht die Spende als Teil seines umfassenden sozialen Engagements. Eben dafür wurde das Unternehmen 2020 erneut vom Caritasverband, der Diakonie und dem baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau ausgezeichnet.