Finanzielle Hilfe für gefiederte Freunde

Machen sich gemeinsam für den Erhalt des Vogelparks Schifferstadt stark (v. li.): Jürgen Mayer (2. Kassierer), Regiocenter-Leiter Sebastian Körner von der Thüga Energie, Schifferstadts Bürgermeisterin Ilona Volk und der 1. Vorsitzende des Vereins Peter Tiesler bei der Scheckübergabe.

Thüga spendet 500 Euro für den Vogelpark Schifferstadt

Er ist eine einzigartige Familienattraktion in Schifferstadt: der hiesige Vogelpark. Über 400 Tiere haben auf dem weitläufigen Areal ihre Heimat gefunden und können kostenfrei besucht werden. Der Park lebt von Spenden, doch da er Corona-bedingt über viele Monate nicht öffnen konnte, fehlte diese Geldquelle. Die Thüga Energie half mit 500 Euro.

„Das Geld wird für Futterkosten und notwendige Instandhaltungsarbeiten verwendet“, erklärt Peter Tiesler, Vorsitzender des Vogelschutz- und Zuchtvereins 1955 e. V. Schifferstadt. Dieser betreibt den Vogelpark. Genau wie seine Vereinskollegen ist Tiesler froh über die Unterstützung. „Der Park ist für uns eine Herzensangelegenheit. Es wäre fürchterlich, wenn der Betrieb gefährdet wäre.“ Weil viele Aktive zur Risikogruppe gehören, mussten erst neue Ehrenamtliche gefunden werden, die sich um die Umsetzung der Corona-Regelungen für eine Wiedereröffnung des Parks kümmerten. Durch einen Aufruf der Stadt meldeten sich nun jedoch genug Helfer. Aktuell können die Emus, Papageien, Eulen, Flamingos, Ziegen und Zwergkängurus zu bestimmten Sonderöffnungszeiten besucht werden. Diese sind auf der Homepage des Vereins unter www.vogelpark-schifferstadt.de veröffentlicht.

Für Sebastian Körner ist der Park ein attraktives Ausflugsziel in der Region, das es zu erhalten gilt: „Für Familien ist es wichtig, gemeinsam etwas zu unternehmen und es macht in jedem Alter Spaß, Tiere zu beobachten“, so der Leiter des Regiocenters Rhein-Pfalz der Thüga Energie. Auch die Jugendarbeit, die beim Verein eine große Rolle spielt, ist dem Energieversorger wichtig. „Gemeinsam mit Gleichgesinnten Natur zu erleben, kann für junge Menschen ein außergewöhnliches Erlebnis sein. Der Verein leistet hier hervorragende Arbeit für und mit den Jugendlichen“, lobt Körner.