„Neue Mitte Salem“ beeindruckt Gäste aus Mutterstadt

Die Neue Mitte Salem ist zum Vorzeige-Projekt geworden. Hans-Dieter Schneider (re.), Bürgermeister aus Mutterstadt, erkundigte sich zusammen mit einer Delegation über das Wohnquartier und dessen Wärmeversorgung. Thüga Energie-Geschäftsführer Dr. Markus Spitz (li.) gab Einblicke in die Technik der Heizzentrale.

Wie eine gelungene Quartierslösung mit Wohn-, Verwaltungs- und Geschäftseinheiten aussehen kann, hat sich eine neunköpfige Delegation aus Mutterstadt in der Gemeinde Salem im Bodenseekreis angeschaut. Ende März führte der Salemer Bürgermeister Manfred Härle die Gäste über das Gelände der „Neuen Mitte“ und erläuterte Details. Beeindruckt zeigten sich die Besucher davon, wie strukturiert das Projekt geplant und realisiert wurde. Besonders die Lösung für die Wärmeversorgung für das Quartier, die die Thüga Energie realisiert hat, traf auf reges Interesse. „Wir planen derzeit selbst ein großes Neubaugebiet“, so Hans-Dieter Schneider, Bürgermeister aus Mutterstadt, zu den Hintergründen des Besuchs. „In Salem möchten wir uns Anregungen bezüglich der Vorgehensweise und der verfügbaren Möglichkeiten holen. Dieser Austausch bringt Synergie-Effekte, denn wir Kommunen haben schließlich die gleichen Herausforderungen zu lösen.“

Sehr gute Erfahrungen habe man damit gemacht, alle Teilprojekte im Bauvorhaben frühzeitig mitzuplanen, so der Ratschlag von Manfred Härle. Das betreffe insbesondere die Wärmeversorgung. „Für die Umsetzung haben wir uns mit der Thüga Energie einen verlässlichen Projektpartner an Bord geholt, der mit dem wirtschaftlichsten und klimafreundlichsten Angebot überzeugte.“ Die Thüga Energie betreibt die Wärmeversorgung als Contracting-Partner. Dafür hat der regionale Energieversorger rund 1,5 Millionen Euro in ein Wärmenetz und eine Heizzentrale investiert. Herzstück ist ein hocheffizientes Blockheizkraftwerk (BHKW), das nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) arbeitet. Gegenüber der getrennten Erzeugung von Wärme und Strom können rund 2,7 Mio. Kilowattstunden Primärenergie eingespart werden, was rund 40 Prozent entspricht. Jährlich werden mit der klimaschonenden Technik rund 335 Tonnen Kohlendioxid eingespart.