Ein Wochenende mit dem E-Auto der Thüga Energie

Karl Mohr, Regiocenter-Leiter der Thüga Energie und Südkurier-Redaktionsleiter Dr. Stephan Freißmann überreichten den Gewinn aus dem Jahresrückblicksrätsel der SÜDKURIER-Redaktion an Petra Vogt aus Hilzingen (v. li.) Ein Wochenende durfte sie mit dem E-Golf der Thüga Energie unterwegs sein. Zu ihrem Preis gehört auch ein Essensgutschein für das Hotel Rheingold in Gailingen in Höhe von 50 Euro.

Petra Vogt aus Hilzingen hat den Praxistest gemacht und ein Gefühl dafür bekommen, wie es tatsächlich ist, mit einem elektrisch angetriebenen Fahrzeug unterwegs zu sein. Sie gewann beim Jahresrückblickrätsel der SÜDKURIER-Lokalredaktion Singen im Januar ein Wochenende mit einem E-Auto, das von der Thüga Energie zur Verfügung gestellt wurde.

Den Gewinn hat die Hilzingerin nun kürzlich eingelöst und war gemeinsam mit ihrem Ehemann Helmut mit dem E-Golf der Thüga Energie unterwegs. Die Stadt Lindau war das Ziel des ersten Ausflugstages, für den die Vogts einen Stadtbummel und einem Cafébesuch eingeplant hatten. Am nächsten Tag ging es nach Titisee im Schwarzwald. Beide Ehepartner haben das Fahrzeug gesteuert und ausgiebig getestet. „Das Auto hat echt Spaß gemacht“, schildert Petra Vogt ihren Eindruck. Auch mit dem Automatik-Getriebe sei sie sehr gut zurecht gekommen. „Die gute Beschleunigung, von der viele E-Auto-Fahrer schwärmen, ist tatsächlich toll gewesen“, ergänzt sie. Auch Ehemann Helmut fand, dass das Auto schön zu fahren sei.

Natürlich müsse man sich an das Laden des Fahrzeugs gewöhnen und natürlich anders planen und sich im Vorfeld erkundigen, wo welche Ladesäule zu finden sei. Die Ladekarte hat der Vor-Ort-Versorger gleich mitgeliefert. Damit konnte sie an allen Ladesäulen des Verbundes Ladenetz.de kostenlos das Auto laden. „Mit Navi und Ladenetz.de konnten wir auch die Schnellladestationen gut finden, berichtet Petra Vogt. „Und unterwegs haben wir nette Menschen getroffen, die auch E-Autos geladen haben und stets sehr hilfsbereit waren, so zum Beispiel in Überlingen am See“, erzählt sie. Sie fände es toll, wenn man an den Benzin-Tankstellen auch Strom beziehen könnte, da das die Suche vereinfachen würde.

„Rund 40 Ladepunkte betreibt die Thüga Energie selbst“, erklärte Gabriele Müller, Pressereferentin der Thüga Energie, bei der Fahrzeugübergabe. „Alle diese Ladepunkte gehören zum Verbund Ladenetz.de, mit dem man deutschlandweit rund 10.000 Ladepunkte mit einer Ladekarte erreichen kann“, ergänzte Regiocenter-Leiter Karl Mohr.

Bei der Thüga Energie hat man schon einige Erfahrungen mit E-Mobilität gesammelt. Vier reine E-Fahrzeuge gehören zur Flotte des Unternehmens sowie ein E-Hybridfahrzeug. Sie alle werden mit 100 % Ökostrom geladen. Ansonsten setzt man bei den Poolfahrzeugen auf Gasfahrzeuge, die mit klimaneutralem Gas fahren.