Turbo-Internet fürs Klassenzimmer

Der Landkreis Konstanz treibt die Digitalisierung der Singener Schulen in seiner Trägerschaft voran und setzt dabei auf die Zusammenarbeit mit der Thüga Energie. Im Bild v. li.: Karl Mohr, Regiocenter-Leiter der Thüga Energie, Stefan Fehrenbach, Schulleiter der Hohentwiel-Gewerbeschule, Harald Nops, Leiter des Verwaltungsdezernats im Landratsamt und Dr. Markus Spitz, Geschäftsführer der Thüga Energie

Thüga Energie schließt drei Schulen des Landkreises ans Glasfasernetz an

Nicht nur im Zusammenhang mit dem Distanzunterricht nimmt die Bedeutung digitaler Anwendungen in der Schule zu. Eine leistungsfähige, stabile Internetverbindung bildet die Basis für die weitere Digitalisierung. Deshalb hat der Landkreis Konstanz drei seiner Schulen an das Glasfasernetz der Thüga Energie anschließen lassen.

Die Hohentwiel-Gewerbeschule, die Robert-Gerwig-Schule sowie die Haldenwangschule in Singen verfügen seit Kurzem über die technische Infrastruktur für ein störungsfreies Homeschooling. MS-Teams oder Moodle laufen stabil und machen den Unterricht auf Distanz für Lehrkräfte und Schüler einfacher. Während die beiden letzteren Singener Schulen erst im Februar angeschlossen wurden, sammelt die Gewerbeschule bereits seit Mitte Oktober letzten Jahres Erfahrungen damit. Schulleiter Stefan Fehrenbach zeigt sich zufrieden: „Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, damit 700 Tablets, PCs und Notebooks gleichzeitig ins Netz können. Zudem nutzen immer mehr Anwendungen Clouddienste und benötigen hohe Bandbreiten. Deswegen haben wir sogar unlängst auf 1.000 MBit pro Sekunde aufgestockt.“ Das im Bestand vorhandene WLAN konnte einfach auf die neue Leitung aufgeschaltet werden und funktioniert jetzt ebenfalls deutlich besser.

Für den Leiter des Verwaltungsdezernats im Landratsamt, Harald Nops, ist klar: „Ohne die Anbindung an ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist ,Schule digital‘ nicht umsetzbar.“ Der Landkreis Konstanz will sich als Träger deshalb weiterhin für den Anschluss seiner Schulen an Glasfasernetze stark machen und überarbeitet derzeit die Struktur zur IT-Administration, um die IT-Lehrkräfte, die sich um den Betrieb des Turbo-Internets kümmern, zu entlasten.

Ein deutlich gestiegenes Interesse an ihrem Highspeed-Glasfaser-Angebot verzeichnet die Thüga Energie ebenfalls durch andere Schulträger, wie die Stadt Singen. Und auch immer mehr Gewerbe- und Privatkunden sind auf verlässliche Bandbreiten angewiesen und wenden sich an den regionalen Energieversorger. „Unser Glasfasernetz trägt dazu bei, dass unsere Region als Schul- und Wirtschaftsstandort den Anschluss behält und als Lebensmittelpunkt attraktiv bleibt“, ist Geschäftsführer Dr. Markus Spitz überzeugt.

Derzeit bietet das Unternehmen seinen Glasfaser-Service in der Stadt Singen sowie in Bohlingen, Rielasingen-Worblingen und Steißlingen an. Neu hinzu kommt in Kürze der „Campus Remishof“ in Singen. Sowohl dort als auch bei den Schulen verlegt die Thüga Energie das Glasfaser-Telekommunikationsnetz bis in die Gebäude hinein. Damit können Geschwindigkeiten von 1.000 Megabit (MBit)/Sekunde „symmetrisch“ übertragen werden. Die Datenübertragungsgeschwindigkeit ist also sowohl im Upload als auch im Download konstant gleich hoch verfügbar.

In unmittelbarer Nachbarschaft zur Hohentwiel-Gewerbeschule in der Singener Nordstadt bietet die Thüga Energie zudem für Haushalte und Gewerbe den Anschluss per Vectoring-Technik, bei der eine Steigerung des Datenvolumens auf bis zu 100 MBit pro Sekunde möglich ist.