Solarstrom vom Dach des neuen WBG-Wohnquartiers

Der Solarstrom, der auf den Dächern der Neubauten der WBG Gottmadingen erzeugt wird, wird von der Thüga Energie für die Bürgerinnen und Bürger als Regionalstrom angeboten. Auf dem Bild: Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Michael Klinger, Projektleiter Dominik Lorenz (Thüga Energie), Vera Federer und Joachim Blatter (Vorstände der WBG) sowie Geschäftsführer Dr. Markus Spitz und Regionalleiter Karl Mohr von der Thüga Energie (v. li.) Bild: Mike Durlacher

Die Thüga Energie investierte in die regionale Energiewende: 740 Photovoltaikmodule mit einer Gesamtfläche von 1.250 m² wurden in Gottmadingen installiert. Die ersten Bewohner sind eingezogen und nutzen diesen Strom bereits mit dem Regionalstrom-Angebot der Thüga Energie.

Thüga Energie realisiert Regionalstrom-Projekt mit der Wohnungs­bau­genossen­schaft WBG e.G. in Gottmadingen

Im neuen Wohnquartier, das in der Hardstraße 8 bis 8/2 im Innenhof entsteht, hat der Strom kurze Wege. Er wird direkt auf dem Dach mit Photovoltaik (PV) produziert und im Umkreis von 50 Kilometern zur Anlage als Regionalstrom von der Thüga Energie angeboten. Auch die Mieterinnen und Mieter des Wohnquartiers können den Ökostrom aus ihrer direkten Umgebung nutzen. Die Idee, die hinter Regionalstrom steht, also den Strom dort zu verbrauchen, wo er erzeugt wird, findet somit eine ideale Umsetzung.

Regionalität auch beim Anbieter

Die Wohnungsbaugenossenschaft Gottmadingen e. G. (WBG) hat sich als Bauherrin für diese besonders nachhaltige Versorgung entschieden, die die Thüga Energie als Investor umsetzt. „Als Genossenschaft bevorzugen wir Regionalität auch beim Strom“, so Vera Federer, WBG-Vorständin. „Mit der Thüga Energie haben wir dafür den passenden regionalen Partner gefunden“, ergänzt Joachim Blatter, nebenamtlicher Vorstand. Über einen kleinen Preisvorteil pro Kilowattstunde profitieren zudem auch die Mieterinnen und Mieter finanziell von der Zusammenarbeit. Ihnen kommt das Portfolio der Thüga Energie noch in einem anderen Bereich zugute: So verfügt jeder Wohnraum über eine leistungsstarke Glasfaser-Anbindung für schnelles Internet und TV, die auch das Arbeiten im Homeoffice ermöglicht. „Damit ist die neue Wohnanlage der WBG hinsichtlich der technischen Ausstattung zukunftsweisend und gut aufgestellt,“ erläutert Dr. Michael Klinger, Aufsichtsratsvorsitzender der WBG.

Energiewende vor Ort mitgestalten

Für die Stromgewinnung hat die Thüga Energie drei PV-Anlagen mit einer Fläche von rund 1.250 m² unter Einbeziehung des lokalen Handwerks installiert. 244.000 Kilowattstunden nachhaltige Energie werden so pro Jahr erzeugt. Mit dieser Menge können rund 90 Haushalte versorgt werden. Weil lange Transportwege wegfallen, können jährlich etwa 150 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden. „Indem wir Klimaschutz und Regionalität verbinden, geben wir unseren Kunden die Gelegenheit, aktiv an der Energiewende vor Ort mitzuwirken“, erklärt Dr. Markus Spitz, Geschäftsführer der Thüga Energie. „Diese Möglichkeit werden wir mittelfristig weiter ausbauen.“ Dafür sucht der regionale Energieversorger große Dachflächen, wie sie zum Beispiel oftmals bei Kommunen oder Gewerbebetrieben vorhanden sind. Gibt es bereits eine PV-Anlage, die mindestens eine Leistung von 100 Kilowatt Peak aufweist und als EEG-Anlage geführt wird, so sieht die Thüga Energie ebenfalls gute Chancen, den Strom direkt für die Bürger vor Ort nutzbar zu machen.