Snoezelen-Raum für Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach e. V.

Der neue Snoezelen-Raum der Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach wird mit einer Spende der Thüga Energie ermöglicht. Auf dem Bild v. li.: Vorstand Klaus Hilsenbek, Florence Wenzler, Teamleiterin Vertrieb Privat & Gewebekunden sowie Regionalleiter Karl Mohr von der Thüga Energie.

Die Lebens- und Arbeitsgemeinschaft Lautenbach e. V., die in Herdwangen-Schönach Heimat für betreute Menschen mit Assistenzbedarf ist, erhält einen neuen Snoezelen-Raum. Die neue Einrichtung dafür wird mit einer Förderung der Thüga Energie in Höhe von 1.500 Euro unterstützt.

„Wir möchten mit unserer Spende dazu beitragen, dass der Verein seine Arbeit gut fortführen kann und die Bewohnerinnen und Bewohner die bestmögliche Unterstützung bei den Herausforderungen ihres Lebens erhalten können“, so Regionalleiter Karl Mohr von der Thüga Energie.

Die Einrichtung wurde 1971 gegründet und bietet rund 200 Bewohnerinnen und Bewohnern ab dem 16. Lebensjahr ein sicheres Zuhause: mit einer Arbeit, die befriedigt sowie Freunden und Kollegen für einen erfüllenden Alltag. „Wir freuen uns sehr über die Spende der Thüga Energie für unseren neuen Snoezelen-Raum. Damit können wir einen weiteren Ort mit Wohlfühl-Klima schaffen,“ erklärt Vorstand Klaus Hilsenbek.

Unter „Snoezelen“ versteht man eine Form der Tiefenentspannung, bei der ein Ort geschaffen wird, an dem Außenreize gefiltert werden, um in entspannter Atmosphäre die Eindrücke des Lebens verarbeiten zu können. Dies ist wichtig, damit sich der Körper von den Belastungen des Alltags erholen und neue Kraft tanken kann. „Den Raum werden wir gemütlich gestalten und eine Rückzugsmöglichkeit bieten, die Wärme und Geborgenheit vermittelt. In dieser angenehmen Atmosphäre werden bewusst ausgewählte Sinnesreize angeboten, die die unterschiedlichen Wahrnehmungsbereiche wie das taktile, visuelle oder auditive System ansprechen und zur Entspannung führen“, erläutert Hilsenbek. Dazu wird beispielsweise eine einzigartige Kombination von Musik, Tönen, Klängen, Lichteffekten, taktiler Stimulation und Düften eingesetzt. „Wir hoffen, dass wir dieses Therapie-Angebot bald fortführen können“, sagte Hilsenbek mit Blick auf die Corona-Pandemie.