Anteil Erneuerbarer in Singen steigt

Rund 100 Quadratmeter nimmt allein die zweite PV-Anlage auf dem Dach der Thüga Energie ein, die jetzt mithilfe des regionalen Handwerks installiert wurde. Dominik Lorenz von der Thüga Energie hofft, dass andere dem Beispiel folgen und der Anteil erneuerbarer Energien in Singen weiter wächst.

Um noch mehr selbst produzierten Ökostrom für das Laden der eigenen Fahrzeugflotte zur Verfügung zu haben, hat die Thüga Energie ihre bestehende PV-Anlage um eine weitere ergänzt. Im Vergleich zum deutschen Strommix werden mit beiden Anlagen rund 14,5 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr eingespart.

Auf dem Kundenzentrum in der Industriestraße 9 sind bereits PV-Module installiert, die jährlich rund 7.000 kWh Strom erzeugen. Die zusätzliche Anlage liefert ca. weitere 17.000 kWh/Jahr. Weil die Lademöglichkeiten für die Elektrofahrzeuge der Thüga Energie ausgebaut werden, fließen rund 80 Prozent der klimaneutral erzeugten Strommenge in den Eigenverbrauch. Auch ist ein Zuwachs der privaten Ladevorgänge an der öffentlich zugänglichen Ladesäule zu erwarten. Der Strom-Überschuss wird ins Netz eingespeist. „Nur durch die Nutzung von Ökostrom macht E-Mobilität Sinn“, erklärt Dominik Lorenz, Energieberater und Projektleiter der Thüga Energie. „Doch um genügend Strom in gewünschter Qualität zu haben, müssen die Erneuerbaren massiv ausgebaut werden.“

Nicht nur auf dem eigenen Dach, geht die Thüga Energie dabei mit gutem Beispiel voran. Auch auf dem neuen Parkhaus der Stadtwerke Singen in der Bahnhofstraße investiert das Unternehmen in eine Anlage zur regenerativen Stromerzeugung. Darüber hinaus gibt es das Angebot an Unternehmen und Kommunen im gesamten Versorgungsgebiet der Thüga Energie, bei der Energiewende vor Ort zusammenzuarbeiten. „Wer sich jetzt um Maßnahmen für eine Eigenstromversorgung kümmert, wird zukünftig im Vorteil sein“, so Dr. Markus Spitz, Geschäftsführer der Thüga Energie. „Dabei unterstützen wir unsere Kunden gerne, denn indem wir mit ihnen gemeinsam die Energiewende vor Ort gestalten, leisten wir einen wichtigen Beitrag zum Gelingen der Klimaschutzziele und entlasten gleichzeitig durch das Zusammenrücken von Erzeugung und Verbrauch die Stromnetze.“

Thüga Energie wirtschaftet klimaneutral

Bereits jetzt wirtschaftet der regionalen Energieversorger ohne Netto-Emissionen an Treibhausgasen und hat dafür das Siegel „klimaneutrales Unternehmen“ bekommen. Mit der zusätzlichen PV-Anlage in Singen will die Thüga Energie dem eigenen Engagement in Sachen Klimaschutz Nachdruck verleihen und hofft, dass möglichst viele Entscheider in Wirtschaft und Politik ihrem Vorbild folgen. Mit seinem ersten Nachhaltigkeitsbericht, den der Energieversorger derzeit erstellt, will er transparent über sein Handeln berichten und zeigen, wie das Prinzip Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie verankert ist.